Der Coronavirus und seine Behandlung


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Nein. Das Virus hat sich seit seinem ersten Auftreten beim Menschen nicht wesentlich verändert. Laut Uve Gerd Liebert, Virologe am Universitätsklinikum Leipzig, gab es bisher keine günstigen Mutationen; das Virus ist fast dasselbe wie bei seinem ersten Auftreten.

Insgesamt scheint sich das Virus nicht wesentlich zu verändern. Im Vergleich dazu ist die Häufigkeit von Mutationen bei Influenzaviren um ein Vielfaches höher, weshalb immer neue Influenzaviren auftreten.

Wie wird das Virus übertragen?

Das Virus wird von Mensch zu Mensch übertragen. Dies ist wahrscheinlich auf Tropfinfektionen zurückzuführen, d.h. auf das Einatmen von Krankheitserregern in der Luft, wenn eine kranke Person hustet oder niest. Das Virus kann auch während der Inkubationszeit übertragen werden. Das bedeutet, dass das Virus übertragen wird, noch bevor der Patient Symptome hat, was das Infektionsrisiko erhöht.

Wie lange dauert die Inkubation und die Krankheit?

Experten gehen davon aus, dass zwischen der Infektion und dem Ausbruch der Krankheit bis zu 14 Tage vergehen können. In den meisten Fällen beträgt die Inkubationszeit zwischen zwei und zehn Tagen. Es kann immer Abweichungen davon geben, so dass in sehr seltenen Einzelfällen die Inkubationszeit wesentlich länger sein kann.

Wie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Ende Februar angekündigt, erholen sich Menschen mit geringem Flow in der Regel innerhalb von zwei Wochen. Bei Patienten mit schwerem Schlaganfall dauert es drei bis sechs Wochen, bis die Krankheit verschwindet. Die Betroffenen sind während des Krankheitszeitraums wahrscheinlich ansteckend.

Welche Symptome treten nach der Infektion auf?

In bekannten Fällen manifestierte sich die Krankheit in Deutschland als Erkältungssymptome. Menschen, die Husten, eine laufende Nase, Halsschmerzen und Fieber haben, manche haben Durchfall. Nach Angaben des RKI scheint nur ein Bruchteil der Patienten eine schwerere Entwicklung des Virus zu haben und zu Atemwegsproblemen und Lungenentzündung zu führen.

Wie wird die Krankheit behandelt?

Das Virus kann nicht direkt behandelt werden. Es gibt noch keinen Impfstoff. Die Ärzte können jedoch die Symptome bekämpfen. So können die Patienten zum Beispiel beatmet werden oder zusätzliche Flüssigkeit erhalten. Wenn eine bakterielle Infektion damit einhergeht, können Antibiotika verabreicht werden.

Deutsche Forscher am Forschungscampus Mittelhessen haben einen kuenstlichen Wirkstoff gefunden, der die Vermehrung des Coronavirus im Koerper hemmt. Sie nahmen das Naturprodukt Silvestrol, das aus einer Mahagonipflanze gewonnen wurde, deren Wirksamkeit gegen das Coronavirus bereits bekannt war. Der Wirkstoff ist jedoch noch weit davon entfernt, als Medikament zugelassen zu werden.

Werden sich die Menschen von der gegen das Virus immunen Krankheit erholen?

Zunächst einmal, ja. Aber die Immunität, also die Abwehr des eigenen Körpers, hält wahrscheinlich nur vorübergehend an, so der Leipziger Uve-Virologe Gerd Liebert. Es ist ähnlich wie bei der Grippe, wo der Impfschutz mindestens einmal im Jahr aktualisiert werden muss. Langfristig ist eine Neuinfektion möglich. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass jemand mit einem Koronarvirus in den naechsten zwei bis drei Monaten wieder erkrankt.

Schützt die Grippeschutzimpfung zumindest ein wenig?

Nein. Der Grippeimpfstoff ist speziell auf das Grippevirus abgestimmt. Um es zu schützen, muss eine spezifische Coronavirus-Impfung entwickelt werden. Viele Impfstellen entwickeln diesen Impfstoff derzeit. Experten gehen aber davon aus, dass er erst im Frühjahr 2021 auf den Markt kommen wird.

Aber Experten empfehlen den Grippeimpfstoff, um das Risiko einer doppelten Grippe und von Covid-19 von vornherein zu vermeiden. Darüber hinaus haben Ärzte und Krankenhäuser mehr Kapazitäten zur Verfügung, weniger Grippefälle. Das gibt ihnen Zeit, sich auf die Bekämpfung des Coronavirus zu konzentrieren.

Was ist im Zweifelsfall zu tun?

Jeder, der mit einer Person, die ein Coronavirus gezeigt hat, in Kontakt bleibt oder steht, sollte den Kontakt mit anderen Personen vermeiden und sich sofort beim ärztlichen Dienst melden. Nach der individuellen Analyse werden die folgenden Schritte und die Koordination der Behandlung festgelegt.

Wie können Sie sich schützen?

Es werden die gleichen Massnahmen empfohlen, die im Allgemeinen zur Vorbeugung von Erkältungen und Grippe eingesetzt werden:

Regelmäßiges Händewaschen – Spülen Sie mindestens 20 Sekunden lang gründlich mit fließendem Wasser und trocknen Sie gründlich ab; benutzen Sie ein Handtuch oder einen Einweg-Ellbogen in der öffentlichen Toilette, um den Wasserhahn möglichst abzudrehen.
Beachten Sie das Etikett für Husten und Niesen: Das heißt, wenn Sie husten oder niesen, halten Sie sich mindestens einen Meter von den anderen Personen entfernt und vermeiden Sie dies, wenn möglich; Niesen oder Husten sollten Sie am besten in einem Einwegtuch oder in der Hand, vorzugsweise nicht in der Hand, durchführen, da dies Viren und Bakterien verbreitet.
Vermeiden Sie den Kontakt mit den Kranken.

Sind Mund- und Nasenschutzmasken sinnvoll?

Laut dem Robert-Koch-Institut verringert sich das Risiko einer Infektion durch das Tragen einer Gesichtsmaske nicht wesentlich. Dies wird nur für medizinisches Personal oder Angehörige empfohlen, die in Kontakt mit Patienten stehen. Die Betroffenen müssen jedoch einen Schutz verwenden, um das Risiko einer Ansteckung durch andere zu verringern. Für eine optimale Wirksamkeit ist es wichtig, dass der Mund- und Nasenschutz gut angepasst, gut eingestellt und im nassen Zustand ersetzt wird.

Kann Alkohol als Desinfektionsmittel verwendet werden?
Mindestens 70% des Ethylalkohols gelten als Desinfektionsmittel, die Antwort lautet also Ja. Noch einfacher ist es, das Coronavirus zu bekämpfen: Eine Lösung mit normaler Seife zerstört das Virus, weil sie die Haut schädigt, die die Fette des Virus enthält.